Unverstanden
Zwei Monate lang kräht kein Hahn nach den Menschen, die die Zukunft unserer Gesellschaft sind. Dann werden immer mehr Stimmen laut: Jugendliche, heißt es, hat die Coronakrise besonders hart getroffen. Aber was sagen sie selbst dazu?
Aus ff 26 vom Donnerstag, den 25. Juni 2020

(gm) Als Goethe 1786 nach Italien aufbrach, reiste sein großes Ego mit: Er sah nur, was er sehen wollte, das -Schöne. „Auch ich in Arkadien“, schrieb er. Wie Wahrnehmung und Wirklichkeit auseinanderklafften, beschreibt das Ferdinandeum in Innsbruck auch mit der Kunst, dem -Goethe-Gemälde von Tischbein oder dem Ausbruch des Vesuv von Michael Wutky etwa (ab 27. 6.).
Gegenwärtig ist das Museum mit drei Neupräsentationen der modernen Sammlungen im Haus: 13 Künstlerinnen und ihre feministischen Positionen, Stefan Marxs Neuinterpretation des
Zwei Monate lang kräht kein Hahn nach den Menschen, die die Zukunft unserer Gesellschaft sind. Dann werden immer mehr Stimmen laut: Jugendliche, heißt es, hat die Coronakrise besonders hart getroffen. Aber was sagen sie selbst dazu?
Der Psychologe und Psychotherapeut Pierpaolo Patrizi kritisiert, dass Jugendliche nicht angehört werden. „Jetzt ist die Zeit, das zu ändern“, sagt er. (Interview zur Titelgeschichte)
Kaum eine gesellschaftliche Gruppe, die in der Coronakrise nicht in irgendeiner Form betroffen war. Ganz besonders getroffen hat es allerdings Kinder ...
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