Elena muss warten
An wen und warum an jemanden erinnert wird, sagt viel über eine Gesellschaft aus. Oft geht es um Macht und Deutungshoheit. In Meran auch um Dummheit.
Aus ff 31 vom Donnerstag, den 30. Juli 2020
TV-SERIE – NORMAL PEOPLE:
(avg) Eine Liebesgeschichte, geschrieben von einer selbsternannten Marxistin. Geht das gut? Gemessen an der TV-Adaption allemal. Die schafft, woran die meisten Verfilmungen scheitern, sie macht Lust, das Buch zu lesen. „Normal People“ basiert auf dem gleichnamigen Roman (2018, Faber & Faber) der irischen Schriftstellerin Sally Rooney. Zwölf halbstündige Episoden verfolgen die intensive On-off-Beziehung eines jungen Paars: Marianne Sheridan (Daisy Edgar-Jones) und Connell Waldron (Paul Mescal) verlieben sich im Abschlussjahr in der irischen
An wen und warum an jemanden erinnert wird, sagt viel über eine Gesellschaft aus. Oft geht es um Macht und Deutungshoheit. In Meran auch um Dummheit.
LITERATUR – „TROTZDEM“ (doc) Alles Große, schrieb Thomas Mann in „Der Tod in Venedig“, stehe als ein Trotzdem da. Es sei zustande gekommen ...
Reinhold Messner hat viele Häutungen hinter sich. Jetzt, mit fast 76, erfindet er sich noch einmal neu. Ein Gespräch über die mangelnde Solidarität im Land, die Angst der Politik, etwas falsch zu machen, und Parkplätze im Berg. (Interview zur Titelgeschichte)
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