Noch keine klassenlose Gesellschaft
CORONA – SCHULEN: (avg) Höhlt der stete Tropfen den Stein? Im Moment sieht es noch nicht danach aus, was die Anzahl von Coronafällen in ...
Aus ff 40 vom Donnerstag, den 01. Oktober 2020
(gm) Ein altes Foto stößt -Annie Ernaux in ihre Kindheit zurück. Es ist ein Tag im Juni 1952, das Mädchen, heute eine der bekanntesten Schriftstellerinnen Frankreichs, muss mitansehen, wie ihr Vater ihre Mutter umzubringen versucht. 50 Jahre später fragt sie sich in „Die Scham“ (Suhrkamp 2020, 111 Seiten, 20 Euro), einem ihrer Schlüsselwerke: Was ist damals genau passiert, wie konnte es so weit kommen? Im Original ist „Die Scham“ schon 1997 erschienen – Ernaux’ Werk wurde im deutschen Sprachraum mit Verspätung wahrgenommen. „Die
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Paula Morandell ist 86 und kann sich genau erinnern. An Option, Bomben, Krieg und die Rückkehr in eine Heimat, die sie nicht wieder erkannte. Die Autorin Verena Nolte hat jetzt ihre bewegende Lebensgeschichte aufgeschrieben.
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