Abgedrängt
Unter den Bozner Brücken tun sich Gräben auf: Zwischen privatem Engagement und politischem Unwillen. Was in Sachen Obdachlosigkeit fehlt, ist ein langfristiger Plan. Was untergeht, ist die Menschlichkeit.
Aus ff 44 vom Donnerstag, den 29. Oktober 2020

SACHBUCH – GESCHICHTE DER TRUNKENHEIT: (aw) Spätestens seit dem berüchtigten Ibiza-Aufritt des ehemaligen österreichischen Vizekanzlers und FPÖ-Obmanns, Heinz-Christian Strache, weiß jeder, eine „b’soffne G’schicht“ kann böse enden und der Kater auch über das Wochenende hinaus andauern. Geht es nach dem englischen Sachbuchautor Mark Forsyth ist die gesamte Menschheitsgeschichte – irgendwie – eine „b’soffne G’schicht“.
In seinem Buch „Eine kurze Geschichte der Trunkenheit“, im Untertitel „Der Homo alcoholicus von der Steinzeit bis heute“
Unter den Bozner Brücken tun sich Gräben auf: Zwischen privatem Engagement und politischem Unwillen. Was in Sachen Obdachlosigkeit fehlt, ist ein langfristiger Plan. Was untergeht, ist die Menschlichkeit.
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