Sieben Jahre im Wörtermeer
Giovanni Mischí macht das Gadertalerische in einem zweibändigen Lexikon lebendig. Das Werk soll die Vorstufe sein für einen einheitlichen ladinischen Wortschatz.
Aus ff 39 vom Donnerstag, den 30. September 2021

(aa) In dieser Corona-Pandemie gibt es viele Sätze, die man nicht mehr hören kann. Nicht, weil sie nicht wahr wären, sondern weil man stuff ist, müde und kraftlos. Das neue Buch von Heribert Prantl „Not und Gebot“ ist voll mit solchen Sätzen wie: Corona verunsichert. Corona macht Angst. Corona verschärft die Sicht auf die Probleme. Trotzdem ist dieses Buch, das im Grunde eine Streitschrift ist, eine sehr lohnende Lektüre. Prantl, Jurist und Publizist, war bis 2019 Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, für die er weiter als Autor aktiv ist. In seinem Buch
Giovanni Mischí macht das Gadertalerische in einem zweibändigen Lexikon lebendig. Das Werk soll die Vorstufe sein für einen einheitlichen ladinischen Wortschatz.
Kellerei Kurtatsch: Magnum „Amos Weiß“ 2019, Doppelmagnum „Soma“ 2018.
Hengameh Yaghoofibarah schreibt freche Kolumnen. Nun hat sie/er den Publikumspreis des Franz-Tumler-Literaturpreises gewonnen. Was das für sie/ihn heißt.
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