„Ein strukturelles Problem“
Die SVP, sagt der Politologe Günther Pallaver, habe das Primat der Politik den Interessengruppen abgetreten. Wenn jetzt Köpfe rollen, sei das Problem aber nicht gelöst.
Aus ff 13 vom Donnerstag, den 31. März 2022

(avg) Es war die Covid-19-Pandemie, auf die auch hierzulande mit harten Lockdowns reagiert wurde, die eine Frage an die Oberfläche spülte: Was bringen eigentlich Kunst und Kultur? Was erwirtschaftet die sogenannte Kreativwirtschaft? Es ging darum, Beiträge zu verteilen. Und zu entscheiden, wer mit wie viel unterstützt wird.
Am Donnerstag vergangener Woche stellte das Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo der Handelskammer eine Studie vor, die diese Fragen beantworten sollte. Darin wurde die „wirtschaftliche Bedeutung der Kultur“ beziffert. Die nackten Zahlen: 1,05 Milliarden
Die SVP, sagt der Politologe Günther Pallaver, habe das Primat der Politik den Interessengruppen abgetreten. Wenn jetzt Köpfe rollen, sei das Problem aber nicht gelöst.
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