„Butscha ist nicht weit“
Andrea Rizza Goldstein begleitet junge Menschen bei Erinnerungsreisen zu Orten des Massenmordes wie Auschwitz oder Srebrenica. „Wir wollen sensibilisieren, Dynamiken verstehen, um vorzubeugen“, sagt er.
Aus ff 15 vom Donnerstag, den 14. April 2022

An dem Tag, an dem wir Helene Christanell treffen, ist sie um 2.15 Uhr ins Bett gegangen und um 6.15 Uhr wieder aufgestanden. Es sind gerade die Tage im Jahr, an denen sie schwer beschäftigt ist. Man sieht sie dann mit prall gefüllten Taschen aus dem Filmclub in Bozen kommen, mit aufmerksamem Blick einem Gast zuhören oder mit gerunzelter Stirn dastehen, als würde sie noch einer Entscheidung nachgrübeln.
Wir treffen sie an einem Ort, an dem sie sich oft aufhält und der für sie ein Stück Heimat ist. Der Filmclub in Bozen. Das Kino überhaupt. Im großen Saal mit 200 Plätzen
Andrea Rizza Goldstein begleitet junge Menschen bei Erinnerungsreisen zu Orten des Massenmordes wie Auschwitz oder Srebrenica. „Wir wollen sensibilisieren, Dynamiken verstehen, um vorzubeugen“, sagt er.
Nachruf: (ml) Seine erste richtige Bergtour führte Luis Vonmetz auf den Rosengarten, die wohl lebensgefährlichste in die ...
Gewalt ist keine Lösung – diesen Satz haben wir verinnerlicht. Nur: Er stimmt nicht.
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