Kultur
Geisel für zu Hause
Aus ff 20 vom Donnerstag, den 19. Mai 2022

Theater in der Altstadt
(ml) Frau Meier kennt kein Pardon. Ihrem gefesselten Opfer hat sie einen Stoffsack über den Kopf gestülpt, mit einer Gabel, die sie diesem bedrohlich an den Hals hält, bugsiert sie es in ihre Wohnung. Da soll es nun bleiben. Frau Meier ist es leid, immer alleine zu sein, es soll Schluss sein mit ihrer Einsamkeit. „Möchten Sie etwas essen, etwas trinken vielleicht?“, fragt sie ihr Opfer.
Es ist der Auftakt zu einer schwarzen Komödie. Geschrieben hat sie der deutsche Autor Mark Becker, in Szene gesetzt wird sie im Meraner Theater in der Altstadt von Dietmar Gamper – kein
Weitere Artikel
-
-
Sie sind doch alle gleich!
Putin hat viele Freunde, auch bei uns. Das ist gefährlich. Eine Entgegnung auf den Essay von Ulrich Ladurner in ff 19/22
-
Die Herkulesaufgabe
Südtirols Touristiker werben gerne mit Heimat. Viele Südtiroler haben allerdings das Gefühl, dass ihnen so der Tourismus die Heimat nimmt. Eine Entgegnung auf den Leitartikel von Alexandra Aschbacher in ff 18/22
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.