„Keine Frau treibt einfach so ab“
Bis heute werden Frauen, die abtreiben, stigmatisiert. Das muss endlich aufhören, sagt die Ethikerin Esther Redolfi.
Aus ff 42 vom Donnerstag, den 20. Oktober 2022

Ein graukalter Nachmittag Ende September in Bruneck. Waltraud Mittich radelt durch den Nieselregen, sie ist zu früh dran. In der Bar des Hotel Post bestellt sie einen Aperitif, unterbricht sich dann beim Einstiegs-Smalltalk: Da habe sie doch glatt eine Journalistin jüngst gefragt, ob sie Monarchistin sei! Also bitte. Nur weil sie in ihrem neuen Buch vieles und einiges Gutes über die Habsburgermonarchie schreibe, sei sie doch keine Monarchistin! Sie lehnt sich zurück, dreht den Kopf etwas zur Seite und lächelt herausfordernd. „Und“, erkundigt sie sich, „wie gefällt Ihnen das
Bis heute werden Frauen, die abtreiben, stigmatisiert. Das muss endlich aufhören, sagt die Ethikerin Esther Redolfi.
Die Geschichte des Twenty ist die Geschichte eines Versagens von Politik, Verwaltung und Justiz.
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