„Selbstverschuldetes Prekariat“
Miriam Unterthiner arbeitet für das Theater. Ihre Stücke sind besonders. Aber leben kann sie davon kaum.
Aus ff 23 vom Donnerstag, den 05. Juni 2025
Literatur – Bettina Gartner: (gm) Das neue Buch von Bettina Gartner (47, sie lebt in Bruneck) ist Kriminalroman und Gesellschaftsstudie zugleich. Es beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich in den 1930er-Jahren in Ungarn zugetragen hat.
Der Erzähler in „Nelken für den Mörder“ (Edition Raetia 2025, 163 Seiten, 20 Euro) ist ein Polizist in Pension. Jeden Tag geht er zum Friedhof und legt eine Nelke auf das Grab von Pipás Pista. Er macht das schon seit Jahren so.
1932 stapfte dieser Gálik István durch die Puszta in Ungarn, der Tiefebene, in der
Miriam Unterthiner arbeitet für das Theater. Ihre Stücke sind besonders. Aber leben kann sie davon kaum.
Berufstätige Frauen haben zwei Jobs: daheim und am Arbeitsplatz. Wer kann das ändern? Die Politik? Nein, die Männer müssen sich einen Ruck geben.
Vierzig Jahre Sektkellerei „Comitissa“: Lorenz Martini feiert das Jubiläum mit 450 Magnumflaschen „Riserva Gold Pas Dosé“, Jahrgang 2016.
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