Teures Land, arme Leut
Warum wir zu wenig verdienen und niemand dagegen etwas unternimmt: Titelgeschichte in ff 46/25
Aus ff 47 vom Donnerstag, den 20. November 2025
Literatur – Anja kampmann: (gm) Hedda arbeitet als Tänzerin im Varieté „Alkazar“ auf St. Pauli. Es ist ein besonderer Ort, bis die Nazis 1933 die Macht ergreifen. Von Hedda und diesem Ort erzählt die Schriftstellerin Anja Kampmann, 42, in „Die Wut ist ein heller Stern“ (Hanser 2025, 496 Seiten, 30,80 Euro). Bis ins Jahr 1937 begleitet sie ihre Protagonistin und erlebt, was diese erlebt, und sieht, was Hedda, das Arbeiterkind, sieht. Von Hedda aus verzweigt sich die Handlung, an der Figur von Hedda hängen ihre Brüder einer davon mit einer Behinderung,
Warum wir zu wenig verdienen und niemand dagegen etwas unternimmt: Titelgeschichte in ff 46/25
In Bozen wird ein Landhaus gebaut. Aber wie wird es einmal aussehen? Walter Niedermair fordert in seinem Gastkommentar: mehr Transparenz bei öffentlichen Bauprojekten.
Valentina Loner empfängt uns in der Kanzlei LBFP in der Bozner Mustergasse. Vom Sitzungssaal fällt der Blick auf den Innenhof des Palais Campofranco. Zwölf Anwältinnen und Anwälte bearbeiten hier zwischen 300 und 400 Fälle im Jahr. Die 53-Jährige versteht sich als Stimme der Stummen. „Mandanten verlassen sich auf uns Anwälte – unsere Arbeit erfordert viel Fleiß und Pflichtbewusstsein. Entsprechend kann man diesen Beruf auch nicht als Parttime-Job ausüben“, sagt die Bozner Juristin, die sich scho
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