Kultur

Drucken wie damals

Auf der Suche nach der ­verlorenen Kunst: Dietmar Gamper erklärt sein grafisches Werk. Oben eine selbst gebaute Drucker­presse nach Alois ­Senefelder, auf deren Stein ­zunächst gezeichnet und dann Salpeter und Gummiarabikum aufgebracht wird. Links ­unten sein Buch über die „ganze Welt“ und rechts unten das „Chronoskop“, an dem er vier Jahre lang gearbeitet hat. © Alexander Alber
 

Grafik – Dietmar Gamper: (avg) Dietmar Gamper ist ein analoger Kerl in einer digitalen Welt. Zumindest kann sich der Theatermacher, der abgelegen in Gfrill oberhalb von Tisens sein Zuhause gefunden hat, bestens so inszenieren: wie er am Ende der Einführung über sein grafisches Werk lässig die Taschenuhr herausholt und dazu einlädt, die „Makulatur“ seiner Drucke zu entdecken. Alles Digitale ist ihm zuwider.
Man kennt den Gamper mit seiner tief-rauchigen Stimme vor allem als Schauspieler, Regisseur, oder auch als Autor. Immer schon, erzählte er jüngst im

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