Kein Buongiorno
ff 2/26 über den Wunsch der Eltern nach mehr Italienisch im Kindergarten. Doch die Politik mauert. Warum bloß?
Aus ff 03 vom Donnerstag, den 15. Januar 2026

Nachruf – Robert Scherer (1928–2026): (gm) Als Robert Scherer nach Wien ging, um Kunst zu studieren, überschritt er Grenzen. Die Grenzen der Besatzungszonen in Österreich, auf dem Dach eines Zuges, die Grenzen der Herkunft, die ihm den Zugang zu Bildung versperrt hatte. Es brauchte Anfang der 1950er-Jahre viel Mut, um Kunst zu studieren.
Scherer war in Kortsch aufgewachsen, die Familie hatte für Deutschland optiert, war nach Österreich gezogen, den Buben überließ man der „nationalpolitischen Bildungsanstalt“ (Napola) in Rufach, die Mutter starb 1940 bei
ff 2/26 über den Wunsch der Eltern nach mehr Italienisch im Kindergarten. Doch die Politik mauert. Warum bloß?
Astrid Kofler hat für ihr neues Buch Erinnerungen an die Nachkriegszeit zusammengetragen: von Optanten und Rückoptanten. Es sind traumatische Schicksale, die bis in die Gegenwart reichen. Ein Auszug.
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