Kultur

Gegen die Natur

Die Tierwelt im Theater: „Soya the Cow“ und „Piano Prince“ singen in der Carambolage – und hinterfragen immer wieder spielerisch gängige Vorstellungen von Natur und gesellschaftlichen Normen. © Lissy Habermann
 

Wenn das Naturmuseum in Bozen zur Angriffsfläche für rechte Kritik wird, liegt das vor allem an einem Wort: „queer“. Was dahintersteckt.

Eine Libelle sitzt auf dem Maul eines Chamäleons. Zwei Elefanten schauen einander tief in die Augen. Ein Marienkäfer hat es sich auf einer Blume bequem gemacht. Diese und sieben weitere Fotografien sind derzeit im Naturmuseum Südtirol zu bestaunen.
Gezeigt werden sie im Rahmen der „Queer Nature Photography Awards“. Die preisgekrönten Bilder sollen die Vielfalt der Natur unterstreichen. Und die Vorstellungen von Geschlecht und Normalität hinterfragen. Was ist normal? Und was weniger?
Die Ausstellung ist harmlos, eigentlich. Das sehen insbesondere zwei Politiker anders:

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