Kultur

Grödner Kunstdestillat

Wenn Verschwinden betrauert und zugleich Raum für Erneuerung geschaffen wird: Jacopo Bellonis Installation „Dormancy“. Destilierskulpturen, die an die Extrahierung beruhigender Essenzen aus Alpenpflanzen erinnern. © Alexander Alber
 

„(Future) Paradise Gardens“: Die 10. Ausgabe der Biennale Gherdëina widmet sich den Gärten als Ort der Vorstellungskraft und des Zusammenlebens. Ein Rundgang.

Sie macht Eindruck, zieht die Blicke auf sich: Eine gut zwei Meter lange Holzfigur hängt über der Fußgängerzone der Strada Rezia im Zentrum von St. Ulrich. Waagrecht ausgestreckt, den Blick auf die Welt unter ihr gerichtet, scheint die schwarze Figur mit der hellen Maske über den Köpfen von Passantinnen und Passanten förmlich zu schweben.
„Sirocco“ nennt die Schweizer Künstlerin Sandra Knecht ihre Installation (siehe nächste Seite). Die Bezeichnung steht im Ladinischen für den Südostwind aus der Sahara, der mitunter auch die Föhnwinde in den Alpen beeinflusst. Durch

Leserkommentare

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.