Kultur

Der Ruhm ist ihm egal

Ivo Mahlknecht
Ivo Mahlknecht, Jahrgang 1955, stammt aus Meran und feierte in den 1980er-Jahren als Neo-Expressionist Erfolge. Als er dann anfing, wie die Alten Meister zu malen, reagierte der Kunstbetrieb nicht erfreut. Seitdem – „für die Freiheit muss man bezahlen“ – geht Mahlknecht seine eigenen Wege. In jüngerer Zeit beschäftigt er sich mit farbigen Drei- und Vierecken. © Alexander Alber
 

Besuch beim Maler Ivo Mahlknecht in Tramin, der lieber vom Kunstbetrieb ignoriert wird, als die Freude am eigenen Tun zu verlieren.

Mit Farbspritzern an den Händen und einer fleckigen Arbeitshose, „eine andere habe ich nicht“, passt Ivo Mahlknecht gut in diese Bar in der Traminer Handwerkerzone. Mit umgebundener blauer Schürze trudeln dort um halb elf die ersten Bauern auf einen Weißen ein, Punkt zwölf Uhr setzen sich die Handwerker an die Tische und schaufeln Spaghetti carbonara oder Penne alla puttanesca in sich hinein.

Etwas später muss auch Mahlknecht los. „Das passt schon – und wenn es ein Blödsinn ist, ist es auch wurscht“, mit diesen Worten kommentiert er im Vorhinein, was wir über ihn

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