Kultur

Lektion in Geschichte

Großes Aufgebot: oben die Wilden, in der Mitte Markus Oberrauch als Hermann Tschurtschenthaler, unten die Milden unter den Attentätern der 1960er-Jahre (vorne Lukas Lobis als Sepp Rabensteiner). © Marcella Ruiz Cruz
 

Wild und effektvoll ist die Aufarbeitung der Bombenjahre bei den Volksschauspielen in Telfs. Die „Feuernacht“ von Felix Mitterer ist wie eine Pille, die schnell ins Gemüt geht.

Der Star ist der Ort, das letzte Haus, das von der Südtiroler-Siedlung in Telfs übrig geblieben ist. Ein malerisches Abbruchhaus, umgeben von Schutthaufen, das sich gut für Theaterzwecke und Theatereffekte eignet, für Schießereien, Verfolgungsjagden, Verschwörungen, Verrat, Familienkonflikte. Und moralische Botschaften. Sogar ein Baukran lässt sich zum Einsatz bringen, man kann mit dem Mofa vorfahren und mit einem Oldtimer-Cabrio an der Tribüne vorbeibrausen.
Ideal also für die ­„Feuernacht“ von Felix ­Mitterer (78, der Maestro des Volksschauspiels) über das Südtirol

Leserkommentare

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.