Kultur

Was ist das für ein Land?

Sara Ostertag leitet das „TEATA“ in Wien und bald auch das Schauspielhaus, „Eva schläft“ ist ihre erste Regie für die VBB: „Theater ist ein großes Geschenk.“ © Alexander Alber
 

„Eva schläft“ von Francesca Melandri verhandelt Südtirols Geschichte. Die extra­vagante Wiener ­Theatermacherin Sara Ostertag bringt den Stoff für die VBB auf die Bühne. Wie sie den Roman in Bewegung bringen will.

Sara Ostertag ist aus Wien nach Bozen gekommen, um für die Vereinigten Bühnen Bozen „Eva schläft“ auf die Bühne zu bringen, den Großroman von Francesca Melandri über die Südtiroler Geschichte, reich an Figuren und Ereignissen. Hier, so der Tenor, als der Roman erschien, hat endlich einmal eine italienische Autorin Südtirol verstanden.
Zuerst treffen wir Ostertag (sie hat schon am Burgtheater in Wien, am Landestheater in Linz oder am Staatstheater Wiesbaden gearbeitet) auf der Studiobühne des Stadttheaters in Bozen – sie hat ihre fünfjährige Tochter dabei. Nanna

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