Kultur

„Sich hineinwerfen“

Veronika Kaserer führte ein nomadisches Leben, bevor sie sich 2007 an der ­Filmschule Zelig einschrieb: Mit 15 schon ist sie von daheim weg, ­„finanzielle Unterstützung gab es keine“. © Alexander Alber
 

Veronika Kaserer ist Filmemacherin, jetzt ist ihre Doku über Simon Messner im Kino. Wer ist die Frau, die sich in einer harten Branche durchgesetzt hat?

Als Veronika Kaserer ein Kind war, wollte sie von daheim wegfliegen. Aus alten Obstkistchen baute sie sich ein Fluggerät, hängte Sandsäcke daran, füllte Luftballons mit Helium, um sich wegtragen zu lassen. Vom Hof, auf dem sie mit Eltern und Schwestern aufwächst, hat man einen weiten Blick. Sie wollte trotzdem weg. Mit zwölf erklärte sie ihren Eltern, sie werde jetzt bald ausziehen. Mit 15 ging sie und verdiente sich ihr Geld selbst. Veronika Kaserer, 44, ist am Aspmayr­hof in Unterwangen aufgewachsen, der jetzt von ihrer Schwester Margaret bewirtschaftet wird, in einer Mischung von

Leserkommentare

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.