Kultur

„Die Malerei ist ein Gefängnis“

© Alexander Alber
 

Gotthard Bonell hat ein großes Werk geschaffen. In der Galerie Casciaro zeigt er neue Bilder. Und ist längst schon wieder irgendwo anders.

Es war einmal in der Volksschule, da riss die Lehrerin Gotthard Bonell ein Blatt mit einer Zeichnung aus der Hand und schnauzte ihn an: Das kannst du nicht.
Das ist dem Künstler, 73, bis heute im Kopf geblieben. Ein ferner Schmerz.
Damals gab es ein Studienbüchlein, in dem die Leistungen der Kinder aufgezeichnet wurden. In ihm empfahl der Lehrer am Ende der Volksschule eine „künstlerische Weiterbildung“. So erzählt es Bonell. Am Ende der Mittelschule in Neumarkt will Gotthard Bonell an der Lehrerbildungsanstalt in Meran weiterstudieren. Nach vier Jahren LBA wäre er

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