Leben
Die Schusterin des Vertrauens
Aus ff 48 vom Mittwoch, den 30. November 2016

Seit 1876 kümmert sich die Familie Delmonego um die Füße der Eisacktaler. Nach vier Generationen in Männerhand schwingt mit Nora Delmonego nun erstmals eine Frau den Schusterhammer.
Es könnte gleich gut der Arbeitstisch eines Chirurgen sein. Oder eines Zahnarztes, so penibel ist das Werkzeug aufgereiht. Hammer, Zange, Ahle, Feile, Raspel. Alles griffbereit, alles dort, wo es hingehört. Doch hinter diesem Tisch sitzt eine junge Frau mit grüner Schürze. Nora Delmonego, 24, aus Klausen. Sie will Schusterin werden. Die Ärmel aufgerollt, macht sie sich an die Arbeit. Ihre Griffe sitzen. Gehen fließend ineinander über. Ein Nagel hier, ein Tropfen Klebstoff da. Maß nehmen, ein wenig abschleifen und zurechtformen. Fertig ist der neue Absatz.
Für Nora ist das
Weitere Artikel
-
-
Der stille Helfer
Gargitter-Preis: Joseph Gargitter (1917-1991) war der Bischof, der die Südtiroler Kirche geprägt hat. Er war Bischof, als in ...
-
Schützendilemma
„Panorama“-Kommentar von Norbert Dall’Ò in ff 47/16 über den Empfang von Jean Claude Juncker in Bozen
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.