Evi und die Knickerbocker-Bande
Mord auf offener Straße gehört in Guatemala zum Alltag. Um die Gewaltbereitschaft des Landes zu verstehen, forscht die Südtiroler Anthropologin Evi Kostner an einem ungewöhnlichen Ort: im Gefängnis.
Aus ff 04 vom Donnerstag, den 26. Januar 2017
Lieber Josef Tschöll,
als wir Ihre Pressemitteilung öffneten, wehte uns der kalte Hauch der Vergangenheit entgegen. Das Erste, was wir lasen, war „kommunistisch“ in Verbindung mit „Gewerkschaft“. Aber halt: Vielleicht müssen wir unseren Lesern erst einmal erklären, wer Sie sind, damit auch alle die Bedeutung Ihrer Stellungnahme verstehen. Sie sind Wirtschafts- und Steuerberater und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses in der SVP. Bei Ihrem antikommunistischen Vorstoß ging es um den Kündigungsschutz für Arbeitnehmer, den sie naturgemäß so weit wie
Mord auf offener Straße gehört in Guatemala zum Alltag. Um die Gewaltbereitschaft des Landes zu verstehen, forscht die Südtiroler Anthropologin Evi Kostner an einem ungewöhnlichen Ort: im Gefängnis.
Die Italiener in Südtirol werden schwächer. Sie haben es sich in ihrer Schwäche bequem gemacht. Wer kann aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit helfen? Nur sie selber.
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