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Leben

Patrick Rina

Aus ff 06 vom Donnerstag, den 09. Februar 2017

Patrick Rina
„Ich wäre gerne für einen Tag Thomas Gottschalk, um herbstblond cool zu sein.“ Patrick Rina © David Unterweger
 

Der Journalist kann sein Mundwerk nicht im Zaum halten und trägt am liebsten seinen zerschlissenen Trainingsanzug.

Ihre erste Erinnerung?
Schwammerlsuchen mit Oma Edith und Mami Priska.

Thema des letzten Tischgesprächs?
Paphos auf Zypern – Europas Kulturhauptstadt 2017.

Wohin würden Sie morgen früh ­verreisen?
Ins kaffeeselige und windumheulte Triest.

Das beste Buch, das Sie zuletzt ­gelesen haben?
Laurent Binets „Die siebte Sprach­funktion“ – ein herrlich satirischer Philosophie-Krimi.

Der letzte Rausch?
Schlagerbeschalltes Silvester 2015.

Ihr liebstes Kleidungsstück?
Ein zerschlissener, aber behaglicher mausfarbener Trainer.

Feueralarm: Was retten Sie mit zwei Händen?
Ich müsste mich von meiner Freundin retten lassen.

Sie besitzen ein Abonnement für …
Den frechen Stern, weil der Spiegel bis zum Gähnen seriös ist.

Lieblingsmenü? Lieblingslokal?
Alles, was Albert und Gerry im „Trauti“ in Meran zaubern.

Was war Ihre größte sportliche ­Leistung?
Die ächzende Besteigung der Vorderen Schöntaufspitze.

Zum letzten Mal gebetet haben Sie ...
Stets vor dem Besuch des Sandmännchens.

Erste Lust?
Kaffeemühle in der Kindergarten-Spielküche.

Sie sind kein Anhänger von ...
Totengräbern der EU.

Dieses Talent würde man Ihnen nicht zutrauen:
Linsencurry kochend Verdi-Arien singen.

In Ihrem Kühlschrank findet sich immer ...
Zusammenhanglose, aber schmack­hafte Phantasie.

Der beeindruckendste Mensch der Geschichte?
Politisch der Sozialrevolutionär Gracchus Babeuf, literarisch der Sprachphantast E.T.A. Hoffmann.

Welches Wort möchten Sie nie mehr hören?
„Hydrauliker“ (dieses Unwort gibt’s nur in Südtirol).

Was hält Sie in Südtirol?
Reichtum und Liebreiz der Zweisprachigkeit.

Ihre größte Ausgabe in den letzten 12 Monaten?
Eine Reise auf die klischeebehaftete, aber idyllische Insel Mallorca.

Das möchten Sie können ...
Autofahren (hab noch immer keinen Führerschein).

Was essen Sie zum Frühstück?
Schwarztee mit Milchwölkchen und „Pasticcio”, Ö1-Pasticcio.

Ihr Wunsch an die Fee?
Abschaffung der Börsenspekulation.

Ihr größter Fehler?
Mein Mundwerk nicht im Zaum zu halten.

Was lesen Sie auf dem Klo?
Ich versuche die Blümchen auf dem Klopapier botanisch zu klassifizieren.

Ich wäre gern für einen Tag ...
Thomas Gottschalk, um herbstblond cool zu sein.

Was würden Sie mit 1 Million Euro ­machen?
Eine Privatschule ohne Mathe gründen.

Der beste Geruch?
Nach Zedern duftender Wind in Meran.

Nehmt mir alles, außer ...
Verboten schöner Denkfreiheit.

Kurzbio
Patrick Rina, Jahrgang 1987, wuchs als Sohn eines Sizilianers und einer Vinschgerin in Meran auf, wo er das neusprachliche Beda-Weber-Gymnasium besuchte. Zwei Jahre lang arbeitete er als Redakteur und Moderator für SDF und Video33. Seit 2012 ist Rina ORF-Journalist in Bozen, 2013 absolvierte er das Journalistenexamen in Rom. Im vergangenen Sommer moderierte er für „Südtirol heute“ die spritzige Geschichtsrubrik „Rinas Ruinen“. Derzeit ­jobbt er als Austauschredakteur in der Kulturabteilung des ORF in Wien.

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