Integration auf Südtirolerisch
Südtirol sollte endlich lernen, ernst und ideologiefrei über Zuwanderung und Integration zu diskutieren.
Aus ff 27 vom Donnerstag, den 06. Juli 2017

Vor einem Vierteljahrhundert, da ist man noch gemütlich von Sarnthein („City“, wie die jungen, selbstbewussten Sarner heute sagen würden) hinauf nach Auen gewandert, vielleicht um dort – auf dem Weg zu den „Stoanernen Manndlen“ – eine Portion Speck in der Skihütte oder gleich daneben gar etwas kleines Warmes im Auener Hof der Familie Schneider zu pappen. Die würzige Luft. Die Ruhe. Der Ausblick. Einfache Kost, gut. Nicht alles bestens. Wein aus der Doppelliterflasche. Aber günstig.
In dieser Zeit muss es gewesen sein, dass – während wir mit prall gefüllten
Südtirol sollte endlich lernen, ernst und ideologiefrei über Zuwanderung und Integration zu diskutieren.
Bei Riva am Gardasee fängt Alberto Rania genug Fisch, um gut davon zu leben. Trotzdem ist er dort der einzige Profi. Warum tut der Mann sich das bloß an?
Der Trend zum Essen aus dem Labor ist für Mauro Stoffella ein weiterer Grund, warum regionale Produkte besser sind als globale. ff hatte in der vorigen Ausgabe 11 Gründe für patriotisches Einkaufen genannt. Ein Gastkommentar.
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