Wasser unser
Südtirols Gewässer sind sprudelnde Geldquellen. Von Mineralwasser über Stromkonzessionen: Wie mit öffentlichem Gut Millionengewinne gemacht werden. Und wer sich darum streitet. von Anton Rainer und Karl Hinterwaldner
Aus ff 27 vom Donnerstag, den 06. Juli 2017

Vor einem Vierteljahrhundert, da ist man noch gemütlich von Sarnthein („City“, wie die jungen, selbstbewussten Sarner heute sagen würden) hinauf nach Auen gewandert, vielleicht um dort – auf dem Weg zu den „Stoanernen Manndlen“ – eine Portion Speck in der Skihütte oder gleich daneben gar etwas kleines Warmes im Auener Hof der Familie Schneider zu pappen. Die würzige Luft. Die Ruhe. Der Ausblick. Einfache Kost, gut. Nicht alles bestens. Wein aus der Doppelliterflasche. Aber günstig.
In dieser Zeit muss es gewesen sein, dass – während wir mit prall gefüllten
Südtirols Gewässer sind sprudelnde Geldquellen. Von Mineralwasser über Stromkonzessionen: Wie mit öffentlichem Gut Millionengewinne gemacht werden. Und wer sich darum streitet. von Anton Rainer und Karl Hinterwaldner
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