Leben

Die radikale Ruhe des Alex Honnold

Aus ff 43 vom Donnerstag, den 26. Oktober 2017

Alex Honnold
Alex Honnold auf der Plose vor dem Panorama der Geißler-­Spitzen: zurückhaltender ­Risikotyp. © Alexander Alber
 

Der Kalifornier klettert ohne Sicherung und mit ­atem­beraubender Geschwindigkeit schwierigste Routen. ­„Ich finde es komisch, dass sich Menschen für mich so sehr interessieren“, sagt er.

Es ist ein heißer Sommertag im Juni, und Alex Honnold hält sich in 700 Metern über dem Boden am Felsvorsprung El Capitan fest. Unter ihm liegt das Yosemite-Tal, Kalifornien, 300 Kilometer von San Francisco entfernt. Senkrecht abfallende Flanken, steile Talwände, tiefe Schluchten. Die Kronen der Riesenmammutbäume sind nur mehr Stecknadelköpfe. Honnolds T-Shirt ist verschwitzt, die Fingerkuppen verhornt. Aus seinem Smartphone tönt Rockmusik. Noch einmal greift er mit der freien Hand in die verstaubte Tasche, die an seinem Gürtel hängt. Der Kalk fällt auf ­seine Hose und macht ...

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