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Leben

Gerald Mair

Aus ff 01 vom Donnerstag, den 04. Januar 2018

Gerald Mair
„Ich wäre gerne für einen Tag ganz ich selbst.“ Gerald Mair © Alexander Alber
 

Der Ex-Banker und Obmann des Museumsvereins Bozen würde morgen in die Westalpen zum Ski­tourengehen verreisen, würde sich dann aber ganz sicher nicht mit „Tschüss“ verabschieden.

Ihre erste Erinnerung?
Angeschossener amerikanischer Bomber über mir am Ritten im Jahr 1945.

Thema des letzten Tischgesprächs?
Wer macht die Saucen für das Silvestermenü?

Wohin würden Sie morgen früh ­verreisen?
In die Westalpen zum Skitourengehen.

Das beste Buch, das Sie zuletzt ­gelesen haben?
Fernando Pessoa, das Buch der Unruhe.

Der letzte Rausch?
Hoffentlich war es nicht der letzte.

Ihr liebstes Kleidungsstück?
Alles, was mit Bergsteigen zu tun hat.

Feueralarm: Was retten Sie mit zwei Händen?
Meine Frau, sollte sie gerade da sein.

Sie besitzen ein Abonnement für …
ff, Dolomiten, Der Schlern, Die Zeit, Arunda sowie Theater- und Konzert­abonnements.

Lieblingsmenü? Lieblingslokal?
Schwarzplentene Knödel, zu Hause, von meiner Frau zubereitet.

Was war Ihre größte sportliche ­Leistung?
Schwer zu sagen: Erstbegehung in Ostgrönland in 31 Stunden oder Besteigung des Ojos del Salado (6.900 Meter) in Chile im Alter von 65 Jahren.

Zum letzten Mal gebetet haben Sie ...
Bei den zahlreichen Sterbegottes­diensten im heurigen Jahr.

Erste Lust?
Als Kind am Ritten in einer Blumenwiese zu liegen und den Wolken zuzuschauen.

Sie sind kein Anhänger von ...
protzigen Armbanduhren.

Dieses Talent würde man Ihnen nicht zutrauen:
Gedichte schreiben.
In Ihrem Kühlschrank findet sich immer ...
Speck, Wurst und Käse.

Der beeindruckendste Mensch der Geschichte?
Es gibt so viele, möchte niemandem unrecht tun.

Welches Wort möchten Sie nie mehr hören?
Tschüss.

Was hält Sie in Südtirol?
Das Bewusstsein, dass meine Heimat das schönste Land der Welt ist.

Ihre größte Ausgabe in den letzten 12 Monaten?
Zwei Kulturreisen.

Das möchten Sie können ...
Ein Musikinstrument spielen.

Was essen Sie zum Frühstück?
Vorschlagbrot mit Butter, Marmelade und Honig, Tee.

Ihr Wunsch an die Fee?
Soll mir abgewöhnen, unnötige Wünsche zu haben.

Ihr größter Fehler?
Sollen andere beurteilen, bin selbst nicht objektiv genug.

Was lesen Sie auf dem Klo?
Nix, mei Ruah will i hobn.

Ich wäre gern für einen Tag ...
Ganz ich selbst ...

Was würden Sie mit 1 Million Euro ­machen?
Das Bozner Stadtmuseum renovieren, dürfte aber nicht reichen.

Der beste Geruch?
Das Bukett eines edlen Weines.

Nehmt mir alles, außer ...
Meinen Optimismus ...

Kurzbio
Gerald Mair, 1940, hat die Franziskaner- Mittelschule und die Handelsoberschule besucht und später neben seinem Beruf ein Hochschulstudium der Soziologie in Trient abgeschlossen. Mair war zeitlebens Bankangestellter und ging 2004 als Vizegeneraldirektor der Mediocredito-Investitionsbank Trentino-Südtirol in Pension. Er ist mit Verena Lageder verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Er ist ehrenamtlicher Obmann des Museumsvereins Bozen und seit vielen Jahren in der AVS-Landesleitung tätig.

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