Im „Marterkrieg“
Soldaten und Zivilisten hungern und die nationalen Auseinandersetzungen verschärfen sich. Auch zwischen Deutsch- und Welschtirolern. 1918 und das Kriegsende in Tirol. Teil 2.
Aus ff 31 vom Donnerstag, den 02. August 2018

Von der Hauptstraße fällt Licht herein, die schweren Vorhänge aber, die vor den Fenstern hängen, verdunkeln den Raum fast vollständig. Das Zimmer, das zugleich Küche und Wohnzimmer ist, ist ziemlich vollgestellt. Mit den Jahren sammelt sich einfach viel Tand und Dekokram an. Durch die offene Balkontür lässt sich das Rauschen der vorbeifahrenden Autos und das Geräusch ratternder Maschinen vernehmen. Es gibt schlimmere Dinge, sagt Sante Riccolini, 74, und zieht an seiner Zigarette, im zweiten Stock der Bozner Wohnung am Verdiplatz, knapp über der stark stauanfälligen Kreuzung
Soldaten und Zivilisten hungern und die nationalen Auseinandersetzungen verschärfen sich. Auch zwischen Deutsch- und Welschtirolern. 1918 und das Kriegsende in Tirol. Teil 2.
Die Künstlerin träumt gerne auf dem Klo und möchte das Wort Asyltourismus nie mehr hören.
Wirtschaft und Justiz: (cp) Im Januar wurden bei der Firma Woodone in Vahrn 4.000 Brillen gestohlen – beziehungsweise sollen ...
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.