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Landesrat Florian Mussner gilt als sympathischer Politiker, den menschlich selbst die Opposition zu schätzen weiß. Doch seine Bilanz fällt durchwachsen aus. Vor allem im Kulturbereich.
Aus ff 31 vom Donnerstag, den 02. August 2018

Von der Hauptstraße fällt Licht herein, die schweren Vorhänge aber, die vor den Fenstern hängen, verdunkeln den Raum fast vollständig. Das Zimmer, das zugleich Küche und Wohnzimmer ist, ist ziemlich vollgestellt. Mit den Jahren sammelt sich einfach viel Tand und Dekokram an. Durch die offene Balkontür lässt sich das Rauschen der vorbeifahrenden Autos und das Geräusch ratternder Maschinen vernehmen. Es gibt schlimmere Dinge, sagt Sante Riccolini, 74, und zieht an seiner Zigarette, im zweiten Stock der Bozner Wohnung am Verdiplatz, knapp über der stark stauanfälligen Kreuzung
Landesrat Florian Mussner gilt als sympathischer Politiker, den menschlich selbst die Opposition zu schätzen weiß. Doch seine Bilanz fällt durchwachsen aus. Vor allem im Kulturbereich.
Es scheint, als sei mit den jüngsten Parlamentswahlen jeglicher Anstand verloren gegangen. Hass und Hetze, wohin man blickt. Auslöser ist stets der Frontmann Minister Salvini.
Der Beutezug von Michl Ebner geht weiter. Nach dem Alto Adige hat sich Athesia auch die wichtigste Zeitung im Trentino geschnappt. Die Hintergründe einer „logischen Operation“, die nichts Gutes für die Meinungsvielfalt in der Region verheißt.
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