Leben

Schaugn, riachn, gurglen, schluckn

Aus ff 04 vom Donnerstag, den 24. Januar 2019

Illustration einer Weinverkostung
„Auch das Weinkosten kann eine Kunst sein“: Manche Verkoster schauen dabei so todernst, dass man meinen möchte, es macht nicht viel Spaß. © Archiv
 

Die Kunst des ­Weinkostens.

Brennnessel.“ „Ja, genau, das ist es: Brennnessel! Dass ich da nicht selbst draufgekommen bin. Natürlich, Brennnessel!“ – Hätte der Bankbeamte Mariano Cuttin an jenem Morgen in der Bar einfach sein Maul (voll Wein) gehalten, dann wäre er sein ganzes Leben wohl Bankbeamter geblieben. Aber weil er als blutiger Laie vom absoluten Wein-Experten dazu aufgefordert wurde, etwas zum Wein im Verkostungsglas zu sagen, weil er in jenem Augenblick, als das magische Wort dem absoluten Experten ums Verrecken nicht eingefallen war, eben: „Brennnessel“, „Brennnessel, der Wein schmeckt nach ...

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