Leben

Roland Selva beantwortet den ff-Fragebogen

Aus ff 39 vom Donnerstag, den 26. September 2019

Roland Selva
© Srenella Gennari
 

Der Regisseur und Schauspieler Roland Selva möchte beim Verreisen keinen Touristen begegnen und nie wieder „geat nit“ hören.

Ihre erste Erinnerung?

Das strahlende Gesicht meiner Mutter.

Thema des letzten Tischgesprächs?

Die SVP ...

Wohin würden Sie morgen früh ­verreisen?

Dorthin, wo es keine Touristen gibt.

Das beste Buch, das Sie zuletzt ­gelesen haben?

Fegefeuer, von Sofi Osaka.

Der letzte Rausch?

War’s beim Laubenfest?

Ihr liebstes Kleidungsstück?

Sicher nicht die Krawatte.

Feueralarm: Was retten Sie mit zwei Händen?

Was sie tragen können.

Sie besitzen ein Abonnement für …

HC Unterland Cavaliers.

Lieblingsmenü? Lieblingslokal?

Alles bei „Johnsson & Dipoli“ in Neumarkt.

Was war Ihre größte sportliche ­Leistung?

Der rettende Sprung vor einem bösen Hund über die Mauer.

Zum letzten Mal gebetet haben Sie ...

Muss schon länger her sein …

Erste Lust?

Tante Reginas Himbeersaft.

Sie sind kein Anhänger von ...

Populisten jeglicher Couleur.

Dieses Talent würde man Ihnen nicht zutrauen:

Hartnäckigkeit.

In Ihrem Kühlschrank findet sich immer ...

Milch.

Der beeindruckendste Mensch der Geschichte?

Leonardo da Vinci.

Welches Wort möchten Sie nie mehr hören?

Geat nit.

Was hält Sie in Südtirol?

Alles.

Ihre größte Ausgabe in den letzten 12 Monaten?

Ein Fernseher.

Das möchten Sie können ...

Fliegen.

Was essen Sie zum Frühstück?

Nix.

Ihr Wunsch an die Fee?

Schönes Wetter.

Ihr größter Fehler?

Hab’ ich welche?

Was lesen Sie auf dem Klo?

Nix. Da denk ich.

Ich wäre gern für einen Tag ...

Donald Trump, um das Präsidenten­amt niederzulegen.

Was würden Sie mit 1 Million Euro ­machen?

Weiterleben.

Der beste Geruch?

Die Kuh.

Nehmt mir alles, außer ...

Die Freiheit.

Roland Selva, Jahrgang 1954, lebt in
Neumarkt und ist seit 2001 künstlerischer Leiter der Freilichtspiele ­Südtiroler Unterland/Theater an der Etsch. Er absolvierte sein Schauspielstudium am Max-Reinhardt­Seminar in Wien und spielte diverse Rollen in Theater, Film und Fernsehen – etwa in „Der stille Berg“ oder „Tatort“. In der diesjährigen Freilichtsaison inszenierte er Georg Büchners berühmtes Sozialdrama „Woyzeck“.

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