Es grünt so grün
Die Corona-Zeit hat auch was Gutes. Gärten, Balkone und Terrassen sind so grün wie selten zuvor. Vier Südtiroler erzählen, wie es bei ihnen sprießt und gedeiht. Aufgezeichnet von Kunigunde Weissenegger
Aus ff 19 vom Donnerstag, den 07. Mai 2020
Seit über zehn Jahren leitet und hütet Manuel Astuto das Feuer im Laurin, gut ein Drittel seines noch jungen Lebens hat er hier, im Flaggschiff der Bozner Hotellerie und Gastronomie, gekocht und gezaubert. In Vorpandemiezeiten hatte sein Arbeitstag 10, 12, 14, manchmal auch mehr Stunden. Er sagt: „Oft sind wir – ich und mein kongenialer Laurin-Souschef Much – nach einer langen, harten Arbeitssession noch in irgendeinem Garten herumgehockt, um das Menü für die nächste Jahreszeit auszutüfteln.“
Im Moment hat Astuto keinen Stress, „leider!“, wie er seufzend
Die Corona-Zeit hat auch was Gutes. Gärten, Balkone und Terrassen sind so grün wie selten zuvor. Vier Südtiroler erzählen, wie es bei ihnen sprießt und gedeiht. Aufgezeichnet von Kunigunde Weissenegger
Vor einem Jahr noch Overtourism – jetzt ist der Tourismus over. Die Coronapandemie trifft die Südtiroler Hotellerie mitten ins Herz. Die einen fürchten um ihre Existenz, andere üben sich in müdem Optimismus. Ein Branchenreport.
Warum wir von China in Sachen Hygiene viel lernen können, erklärt der Sternekoch Theodor Falser. Er führt zwei Restaurants: eines in Welschnofen, eines in Schanghai. (Beitrag zur Titelgeschichte)
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