Das neue Weihwasser
Dort, wo die Menschen sonst eng zusammensitzen und die Luft steht, trifft man jetzt auf: Leere. Und eine desinfizierte Normalität. Ein Rundgang durch Brixen und Meran.
Aus ff 22 vom Donnerstag, den 28. Mai 2020
Das Gasthaus Durnwald entstand 1970 aus der Teilung des ehemals weitum bekannten Gasthofs Keil. Heute ist es ein typisches Dorfgasthaus, mitten im Grünen am Waldrand gelegen – im Winter scheren hier gerne die (Ski)Langläufer aus, um sich hausgemachte Schlutza (11 €) oder eine rübezahlkräftige Kartoffel-Graukäse-Suppe mit Speckstreifen zu gönnen. Wanderer genießen zu allen Jahreszeiten die einladende Terrasse „wia die Gróanzn“ (Smaragdeidechsen), die Wirtsfamilie Mayr bietet genügend lokale Weinraritäten auch glasweise an!
In Friedenszeiten kamen die Osttiroler und
Dort, wo die Menschen sonst eng zusammensitzen und die Luft steht, trifft man jetzt auf: Leere. Und eine desinfizierte Normalität. Ein Rundgang durch Brixen und Meran.
Kunst – Peter Fellin: (gm) Im Diözesanmuseum in Brixen tritt Peter Fellin (1920–1999) in Dialog mit Werken aus den Beständen ...
Wir verschweigen den Tod heute, als sei er etwas Unanständiges. Mit dem Coronavirus jedoch ist er ziemlich brachial wieder in unser Leben getreten.
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.