Die Dosenöffner
Was in den Jahren 1965–1990 in der Kultur in Meran passierte, war ein Angriff auf herrschende Verhältnisse. Eine Ausstellung und ein Buch zeigen, wie die Funken flogen.
Aus ff 08 vom Donnerstag, den 25. Februar 2021

Als Michael Bockhorni nach Südtirol übersiedelte, tat es einen leisen Knall. Er kollidierte mit dem Satz: Das ist halt so. Nach einer Sitzung bedeutet ihm in einer Rauchpause ein Kollege: Du hast ja recht, aber du kannst es nicht so sagen.
Michael Bockhorni hat sich einen Satz des Schriftstellers Hermann Hesse zurechtgerichtet, um zu illustrieren, wie er denkt: „Man muss das Unmögliche versuchen, um das Unmögliche zu erreichen.“
Er sieht sich als jemand, der etwas aufbaut. Er ist einer, der nicht so schnell nachgibt. „Nachgeben tue ich schon“, sagt er, „aber
Was in den Jahren 1965–1990 in der Kultur in Meran passierte, war ein Angriff auf herrschende Verhältnisse. Eine Ausstellung und ein Buch zeigen, wie die Funken flogen.
Der Naturbahnrodler isst am liebsten die Zwetschgenknödel von seiner Mama und mag den Geruchvon Zirbenholz.
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