Einander aushelfen
Die Sprachwissenschaftlerin Rita Franceschini hofft, dass die Welle von Solidarität nicht einfach verebben wird. „Wir befinden wir uns in einem großen Experiment“, sagt sie.
Aus ff 30 vom Donnerstag, den 29. Juli 2021

Die Julisonne strahlt hinter den letzten Regenwolken hervor, Alexandra Paloma Angerer kommt mit dem Fahrrad zum Interview, sie hat es nicht so weit zu ihrem Coworking-Space-Atelier in Stufels, dem ältesten Stadtteil von Brixen. Die freischaffende Künstlerin ist eine ruhige junge Frau mit sanfter Stimme. Gleichwohl, es steckt viel Kraft in ihrem Tun. Viele ihrer Arbeiten konzentrieren sich auf Frauen, wie sie sind, wie sie sein sollten. Seit 2016 arbeitet sie an ihrem „vulvaproject“, das sind Schmuckanhänger in Form der Vulva. Sie will damit Tabus brechen und sagen: Alle Körper
Die Sprachwissenschaftlerin Rita Franceschini hofft, dass die Welle von Solidarität nicht einfach verebben wird. „Wir befinden wir uns in einem großen Experiment“, sagt sie.
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