Wenn die Lehrerin so alt wie ihre Schüler ist
In Südtirol gibt es nicht genügend Lehrkräfte. Schulen müssen auf junge Supplenten zurückgreifen – doch was heißt das für die Qualität des Unterrichts?
Aus ff 36 vom Donnerstag, den 08. September 2022

An einem frühen Vormittag Anfang August sitzt Susanne Barta, 55, im Garten des Hotel Mondschein in Bozen. Die kleine Oase mitten in der Stadt ist so etwas wie Bartas zweiter Arbeitsplatz, hier trifft sie sich beruflich oft mit anderen Leuten. Sie trägt einen Rock aus Restleinen, geschneidert von einer Bulgarin, die seit einigen Jahren in Bozen lebt. Das Leinen, wird Barta später erzählen, stammt auch aus Bulgarien, aus den 1980er-/90er-Jahren. Stoff, der übrig geblieben ist. Ein Stoff, aus dem aber auch Susanne Bartas neues Leben ist.
Barta ist freiberufliche Kulturjournalistin
In Südtirol gibt es nicht genügend Lehrkräfte. Schulen müssen auf junge Supplenten zurückgreifen – doch was heißt das für die Qualität des Unterrichts?
Lehrpersonen haben eine schwache Lobby in der Politik. Das muss sich ändern. Nehmt die Schule ernst wie den Tourismus oder die Landwirtschaft.
Der Musiker, der von einer Welttournee träumt und eine hervorragende Shoppingbegleitung für Mädels ist.
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