„Weder Klumpfuß noch Hörner“
„Umsiedlung Südtirol 1939–1940“ von Karl Stuhlpfarrer ist ein Standardwerk zur Option. Und war fast vergessen wie sein Autor. Jetzt wurde es neu aufgelegt. Eine Würdigung.
Aus ff 33 vom Mittwoch, den 14. August 2024

Auf frühen Fotoaufnahmen sieht man ihn einem Ball nachlaufen. Oder im Fußballtrikot stolz vor der Haustür stehen: roter Schopf, rundes Gesicht, ein Lachen auf den Lippen. Auf den ersten Blick ein ganz normaler Junge. Man denkt sich, dass Martin Dissertori ein fröhliches Kind gewesen sein muss. Erst auf den zweiten Blick sieht man, dass sein linkes Bein kürzer ist. Und dass das mit dem Fußballspielen wohl doch nicht ganz so einfach war. Martin Dissertori, heute 61, hat es nicht leicht. Das war es nie.
Er leidet seit der frühen Kindheit an einer spastischen Teillähmung. Davon
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1977, noch als Student an der Akademie, schuf der Maler Jörg Hofer in der St. Sisinius Kirche von Laas die „Genesis“. Nun kehrt das Jugendwerk dorthin zurück.
Zwei Südtiroler Aktivisten über ihre Zeit bei der „Letzten Generation“ in Österreich und deren abruptes Ende.
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