Lukrative Leere
In Bozen eine Bleibe zu finden, wird immer schwieriger. Derweil stehen viele Gebäude leer. Eine Tour durch die Geisterstadt.
Aus ff 01 vom Freitag, den 02. Januar 2026
Im Spätmittelalter hatte die Gegend von Pergine einerseits so viele Bodenschätze und andrerseits waren die fetten Trientner Fürstbischöfe so hungrig, dass sie belastbares Fachpersonal vom Norden holen mussten. Es kamen aus deutschen Regionen in großer Zahl Bergknappen, welche als Canópi Silber und Kupfer schürften und ein ganzes Dorfviertel bevölkerten. Die Erinnerung an sie ist geblieben, es gibt die Via Canópi und deutschstämmige Namen im Ort wie Folgheraiter, Pompermaier oder Maróver/Mairhofer.
Weil zu k.u.k.-Zeiten Südtirol keine eigene Psychiatrie hatte, wurden
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