Leben

Julian Gick beantwortet den ff-Fragebogen

Julian Gick
„Ich wäre gern für einen Tag noch mal Kind.“ Julian Gick © Kristina Schiller
 

Der Autor von Reisebüchern (Meraner Höhenweg) möchte gerne entschleunigen können und denkt manchmal daran, nach Südtirol zu ziehen.

Ihre erste Erinnerung?

Fangen ums Sofa mit Oma.

Thema des letzten Telefongesprächs?

Wanderplanung für dieses Jahr.

Wohin würden Sie morgen früh verreisen?

Nach Tbilissi in Georgien.

Das beste Buch oder die beste Serie?

„Stiller“ von Max Frisch.

Der letzte Rausch?

Weihnachtskonzert im Dom.

Feueralarm: Was retten Sie mit zwei Händen?

Meine Notizbücher.

Lieblingsmenü? Lieblingslokal?

Zwibbelsploatz (Zwiebelkuchen, Anmerkung) mit Klosterbier.

Was war Ihre größte sportliche Leistung?

Überquerung des Kaukasus.

Zum letzten Mal gebetet haben Sie ...

... nach einer Schneebrettlawine.

Erste Lust?

Gutes Essen in guter Gesellschaft.

Sie sind Anhänger von ...

... Wanderverein Rhönklub.

Dieses Talent würde man Ihnen nicht zutrauen:

Humor in besonders stressigen Situationen.

In Ihrem Kühlschrank finden sich immer ...

... Räuchertofu, Bergkäse, Quittengelee.

Was ist das Tolle/Olle an Social Media?

Zeitgeist erkennbar/Reizüberflutung.

Welches Wort möchten Sie nie mehr hören?

Termine und Zeitdruck.

Was hält Sie in Südtirol?

Bislang lebe ich nicht in Südtirol, doch ich sinniere manchmal darüber nach hierherzuziehen.

Ihre größte Ausgabe in den letzten 12 Monaten?

Eine barocke Ofenplatte.

Das möchten Sie können ...

... entschleunigen, wenn es drauf ankommt.

Drei Wörter, die Sie beschreiben:

kreativ, effektiv, eigenbrötlerisch.

Sie träumen von:

kleiner Berghütte samt Schreibstube.

Ihr größter Fehler?

Zu verbissen an Dingen festhalten.

Was lesen Sie auf dem Klo?

Nichts!

Ich wäre gern für einen Tag ...

... noch mal Kind.

Was würden Sie mit 1 Million Euro machen?

Auf die Familie aufteilen, von meinem Anteil die besagte Hütte kaufen.

Der beste Geruch?

Verbranntes Holz.

Nehmt mir alles, außer ...

... Stift und Papier.

Kurzbio

Julian Gick wuchs in der Rhön (Mittelgebirge, aufgeteilt auf Hessen, Bayern und Thüringen) auf, promovierte in Raum- und Umweltplanung und widmet sich seit vielen ­Jahren dem Schreiben von Wanderbüchern. Ob kaukasische Pässe, karpatische Gipfel oder Treks am Rand des Himalaya – er bringt dafür eine langjährige Hochgebirgs- und Trekking­erfahrung mit. Seine Verbindung zu Südtirol ist sein neues Buch über den Meraner Höhenweg, eben erschienen im Verlag Conrad Stein.

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