Leben

Der Schlosswirt geht

Andreas Amort mit seinem Hund Duke in einem der Gasträume der labyrinthischen Haselburg. © Alexander Alber
 

Seit zwei Jahrzehnten bewirtet Andreas Amort auf der Haselburg halb Bozen. Nun verlässt er den gastronomischen Hochsitz. Um sich neu zu erfinden.

Andreas Amorts Arbeitsplatz, die Haselburg, thront hoch über Bozen-Haslach auf einem Felsvorsprung aus Porphyr. Ein Adlernest oder, wie er es formuliert, ein „goldener Käfig“. Wer weiß, dass der Mann seit vielen Jahren nicht nur hier arbeitet, sondern hier auch wohnt, weiß die Bezeichnung richtig zu deuten: Der Geschäftsführer des Gastlokals muss seinen Hochsitz erst gar nicht verlassen. Oder, um es mit seinen Worten zu umschreiben: Er ist hier glücklich gefangen. Mit Betonung auf glücklich. Man glaubt Andreas Amort gerne, die freundliche und zugewandte Art, mit der er Menschen

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