Leben

Emily Stocker beantwortet den ff-Fragebogen

„Nicaragua hat mich verändert, außerhalb und vor allem innerhalb.“ Emily Stocker © Privatarchiv Stocker
 

Ihr Herz schlägt für die Heimat, aber ihr Geist sucht die Freiheit: Emily

Stocker möchte das Wort „aufgeben“
nie mehr hören. Und sie bereut nichts.
Ihre erste Erinnerung?
Im Garten mit Freundinnen spielen.
Thema des letzten Telefongesprächs?
Nicaragua – Italien.
Wohin würden Sie morgen früh verreisen?
New York.
Das beste Buch oder die beste Serie?
Pablo Escobar.
Der letzte Rausch?
War am 1.1.2026.
Feueralarm: Was retten Sie mit zwei Händen?
Glücksbringer von meiner Mutter.
Lieblingsmenü? Lieblingslokal?
Sushi im Restaurant „Social“.
Was war Ihre größte sportliche Leistung?
Bin nicht sportlich.
Zum letzten Mal gebetet haben Sie ...
… vor ungefähr vier Tagen dafür, dass meine Träume in Erfüllung gehen.
Erste Lust?
Matcha.
Sie sind Anhängerin von ...
… meiner besten Freundin.
Dieses Talent würde man Ihnen nicht zutrauen:
Reiten.
In Ihrem Kühlschrank findet sich immer ...
… Milch.
Was ist das Tolle/Olle an Social Media?
Toll: Menschen erreichen, inspirieren und sich kreativ ausdrücken.
Oll: Hass, Fake News und dass vieles immer inszeniert wirkt.
Welches Wort möchten Sie nie mehr hören?
Aufgeben.
Was hält Sie in Südtirol?
Lebe nicht in Südtirol, aber wegen der Familie zieht es mich wieder her.
Ihre größte Ausgabe in den letzten 12 Monaten?
Handy.
Das möchten Sie können ...
… Selbstverteidigung.
Drei Wörter, die Sie beschreiben:
emotional, sensibel, liebevoll.
Sie träumen von:
Karriere als Content-Creatorin. Finanzieller Unabhängigkeit. Und davon, meinen Eltern eines Tages etwas zurückgeben zu können.
Ihr größter Fehler?
Bereue nichts.
Was lesen Sie auf dem Klo?
Nichts.
Ich wäre gern für einen Tag ...
… unsichtbar.
Was würden Sie mit 1 Million Euro machen?
An Tierheime spenden.
Der beste Geruch?
Giorgio Armani Sí.
Nehmt mir alles, außer ...
... meine Familie.

Kurzbio
Vor zwei Jahren traf Emily Stocker, 19, eine lebensverändernde Entscheidung: Innerhalb von nur zwei Wochen packte sie ihre Koffer und zog mit ihrem Partner – der nicaraguanische Wurzeln hat – nach Mittelamerika. Um sich ihr Leben zu finanzieren, bauten die beiden dort eine Airbnb-Vermietung auf und arbeiteten in der Pizzeria seines Vaters. Die Anfangszeit in Nicaragua beschreibt sie als eine emotionale Achterbahnfahrt: „Ich wuchs daran, lernte Spanisch, wurde selbstständig und selbstbewusst.“

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