Patient im Wachkoma
Bozens Stadtregierungen kamen und gingen, doch das Stadtmuseum dämmert seit vielen Jahren vor sich hin. Mit ihm verstaubt das kulturellle Erbe der Stadt.
Aus ff 49 vom Donnerstag, den 07. Dezember 2017
EU-Kolumne von Katharina von Tschurtschenthaler: Das Schönste an der Brüssel-Blase ist, dass man sie manchmal verlassen darf. Um die Oper zu besuchen etwa. So geschehen vor einigen Tagen in Gent. Das flämische Opernhaus führt derzeit Donizettis „Der Herzog von Alba“ auf. In vier Akten wehren sich die Flamen gegen die Unterdrückung durch Spanien, Realität im 16. Jahrhundert. Es rollen viele Köpfe.
Es bleibt also politisch, auch im Theater. Schon deshalb, weil in der Loge neben unserer Kamerabox Carles Puigdemont sitzt, der ehemalige katalanische
Bozens Stadtregierungen kamen und gingen, doch das Stadtmuseum dämmert seit vielen Jahren vor sich hin. Mit ihm verstaubt das kulturellle Erbe der Stadt.
Ein Heft über Armut und Reichtum im Land. Titelgeschichte in ff 48/17
Die Athesia schnappt sich zwei Radiosender und wird immer größer. Roland Turk, Präsident des Landesbeirates für Kommunikation, sagt: „Diese Medienkonzentration stellt potenziell eine Gefahr für Südtirol dar.“
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