Eine Frage des Überlebens
Ein Quasimonopol schaffen, um der Krise zu begegnen. So lautet die Strategie der Athesia und anderer Konzerne. Vielfalt und die Demokratie bleiben dabei auf der Strecke.
Aus ff 01 vom Donnerstag, den 04. Januar 2018
Land kauft Immobilie: (doc) Der geplante Ankauf eines Hauses in der Bozner Goethestraße sorgte 2013 für Irritationen: Obwohl vom Schätzamt des Landes auf maximal 8 Millionen Euro geschätzt, wollte die damalige Landesregierung unter Luis Durnwalder es für 8,8 Millionen Euro von der Firma Zebau GmbH kaufen. Hier hätte das neue Sprachenhaus der Uni entstehen sollen.
Das Geschäft kam damals letztlich nicht zustande, da Durnwalders Nachfolger Arno Kompatscher die Operation stoppen ließ. Er fand den Betrag zu hoch – und für die Uni eine andere Lösung.
Nun
Ein Quasimonopol schaffen, um der Krise zu begegnen. So lautet die Strategie der Athesia und anderer Konzerne. Vielfalt und die Demokratie bleiben dabei auf der Strecke.
Schloss Maretsch und Runkelstein: Die Mitarbeiter sind entnervt, die Publikationen nahezu unverkäuflich und die Führung durch Stiftungspräsident Helmut Rizzolli undurchsichtig. Warum schauen alle weg?
Der Ex-Banker und Obmann des Museumsvereins Bozen würde morgen in die Westalpen zum Skitourengehen verreisen, würde sich dann aber ganz sicher nicht mit „Tschüss“ verabschieden.
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