Unsere tägliche Provokation gib uns heute
Die Südtiroler Freiheit will auffallen, um jeden Preis. Darauf muss man mit Argumenten dagegenhalten. Nicht mit Klagen. Und schon gar nicht mit einem Verbot der Partei.
Aus ff 46 vom Donnerstag, den 14. November 2019
EU-Kolumne von Ulrich Ladurner – Im Tavoliere, der großen apulischen Ebene, sind in den letzten Jahren Barackensiedlungen entstanden. Slums ohne fließendes Wasser, Kanalisation, Infrastrukturen. Wenige Kilometer von Foggia entfernt liegt das „Grande Ghetto“, hier leben bis zu 1.500 Erntehelfer unter erbärmlichen Bedingungen. Sie werden nach allen Regeln der Kunst ausgebeutet. Pro Kiste, 350 Kilo, bekommen sie zwischen 2,50 und 3,50 Euro. Ein Erntehelfer schafft im besten Fall 6 Kisten am Tag. Das entspricht einem Tageseinkommen zwischen 15 und 21 Euro, abzüglich
Die Südtiroler Freiheit will auffallen, um jeden Preis. Darauf muss man mit Argumenten dagegenhalten. Nicht mit Klagen. Und schon gar nicht mit einem Verbot der Partei.
Früher war alles besser. Ja, früher war alles besser, auch das, was noch früher war –, stänkert der magere Cousin der Extrawurst. Nun, beim Wein ...
Andreas Pöder: Er arbeitet. Was arbeitet er denn? Ich habe einen Betrieb und kümmere mich damit um ...
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.