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Panorama
Aufzug bleibt aus
Aus ff 16 vom Donnerstag, den 16. April 2020
Kaltern – Katasteramt: (doc) Landesrat Massimo Bessone war sich sicher: „Die Planung für den Einbau einer Hebebühne (da nur ein Stock zu überwinden ist) wurde bereits in die Wege geleitet und der Planer beauftragt. Im Spätsommer 2019 werden die Arbeiten durchgeführt.“ Das teilte er im Juli 2019 auf Anfrage des Abgeordneten Alex Ploner (Team K) mit.
Allerdings, und das kritisiert Ploner scharf, gibt es bis heute keinen Aufzug oder Treppenlift in das Kalterer Katasteramt. Dieses befindet sich im ersten Stock des Gebäudes in der Goldgasse. Menschen im Rollstuhl, wie der Eppaner Peter „Blitz“ Raffeiner, bleiben außen vor. Und das, obwohl es seit 2009 eine Verordnung gibt, nach der alle öffentlichen Gebäude barrierefrei sein müssen. Die Kalterer „Lösung“: Ein Beamter des Katasteramts kommt ins Grundbuchamt im Erdgeschoss und händigt die gewünschten Dokumente aus.
Peter Raffeiner gibt sich damit nicht zufrieden. Er hat eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft hinterlegt. Alex Ploner hofft nun, dass sich in Kaltern bald etwas bewegt. Am besten ein Aufzug.
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