„Ein Zusammenbruch“
In der Coronakrise hat sich die italienische Justiz abgeschottet. Gerade in einer Krise, sagt der Anwalt Nicola Canestrini, müsste sie ein Fixpunkt für die Menschen sein.
Aus ff 24 vom Donnerstag, den 11. Juni 2020
OBDACHLOSE – UNTERBRINGUNG:
(gm) 100 Obdachlose sind seit 4. April auf dem Gelände der Bozner Messe untergekommen. Menschen, die sonst auf der Straße hätten leben müssen. Dank Corona hatten sie einen Platz zum Schlafen und wurden mit Essen versorgt.
Zuständig für den Schlafsaal war nicht die Gemeinde Bozen, sondern das Land Südtirol, genauer die Agentur für Bevölkerungsschutz. Welche Rolle spielte die Gemeinde Bozen bei der Unterbringung der Obdachlosen? Das wollte der Landtagsabgeordnete Alex Ploner (Team K) in einer Anfrage von Landesrat Arnold Schuler wissen.
In der Coronakrise hat sich die italienische Justiz abgeschottet. Gerade in einer Krise, sagt der Anwalt Nicola Canestrini, müsste sie ein Fixpunkt für die Menschen sein.
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