Da capo, aber anders
In zwei Monaten werden in Südtirol Bürgermeister und Gemeinderäte neu gewählt. Die SVP wird politisch von der Pandemie profitieren, die Frauen verlieren.
Aus ff 30 vom Donnerstag, den 23. Juli 2020
(rk) Wie geht man um mit Denkmälern, die einer problematischen Zeit huldigen? Über das faschistische Mussolini-Relief in Bozen spricht der Historischer Hannes Obermair in der Neuen Zürcher Zeitung: „Die Umgestaltung des Reliefs vor rund drei Jahren hat maßgeblich zur Vergangenheitsbewältigung beigetragen. Über dem faschistischen Leitspruch Credere, obbedire, combattere, steht in allen drei Landessprachen ein Zitat von Hannah Arendt: Kein Mensch hat das Recht zu gehorchen.“
Seit 2017 gab es auf diesem Platz keine Veranstaltungen mehr. Aus dem Denkmal ist ein Mahnmal
In zwei Monaten werden in Südtirol Bürgermeister und Gemeinderäte neu gewählt. Die SVP wird politisch von der Pandemie profitieren, die Frauen verlieren.
Ihre besten Geschichten, sagt Verena Duregger, sind jene, die sie anhand von Menschen erzählen kann. Die Pusterer Journalistin schreibt Bücher und moderiert die Brunecker Krebsgespräche. Ein Gespräch über Lebenswege, Stigmatisierungen und warum sie die Floskel „Das ist halt so“ nicht mehr hören kann.
Im Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften zerbrechen gerade mehrere Ehen. Mitglieder fordern den Rücktritt von Obmann Georg Kössler.
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