Geste von gestern
100 Jahre Südtirol: Anstatt dass man allen Sprachgruppen gerecht geworden wäre, wurde am Latzfonser Kreuz ein „Markstein“ zementiert. Ein Gastkommentar von Armin Mutschlechner.
Aus ff 44 vom Donnerstag, den 29. Oktober 2020
Andrè Schuen:
(aa) Von seinem Charakter her tendiert Andrè Schuen eher nicht zu Gedanken wie: „Jetzt habe ich es geschafft.“ Er ist vielmehr der Typ von: „Jetzt wird es besonders anspruchsvoll.“ So jedenfalls erklärte er es jüngst der österreichischen Zeitung Die Presse. Schuen stammt aus dem Gadertal, ist Opernsänger (Bariton) und kann mit seinen 36 Jahren auf beachtliche Erfolge verweisen. So trat er schon als Gast bei den Salzburger Festspielen und im Theater an der Wien auf, ebenso an der Bayerischen Staatsoper. Am vergangenen Sonntag debütierte
100 Jahre Südtirol: Anstatt dass man allen Sprachgruppen gerecht geworden wäre, wurde am Latzfonser Kreuz ein „Markstein“ zementiert. Ein Gastkommentar von Armin Mutschlechner.
Seit rund 30 Jahren schreibt Reinhard K. Sprenger Bücher über Führung und Management. „Führung“, sagt er, „ist dann erfolgreich, wenn sie sich überflüssig macht.“
Nicht nur in Meran erweist sich die Regierungsbildung als schier unmöglich. Die Schuld daran hat nicht der Wähler, sondern ein Wahlgesetz, das nicht zu Südtirol passt.
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