Der rechte Weg
Zwei Rechtsextreme als Präsidenten der Kammer und des Senats, das Rechtsbündnis schon gespalten. Was uns die ersten Tage im Parlament erzählen: Interview mit der Journalistin Chiara Albanese.
Aus ff 42 vom Donnerstag, den 20. Oktober 2022
Ein brief an unsere Leserinnen: Wie ist’s in Rom? Als Tiger, wie Sie einer sind, dürfte es Ihnen doch leichtfallen, den alten Hasen da unten auf den Fersen zu bleiben. Geschmeidig haben Sie sich letzte Woche im Senat herangepirscht, an den Katafalk, dieses weinfassförmige Ungetüm von einem Beichtstuhl, um dort – ja, was zu tun? Doch nicht den Fascho La Russa zu wählen, wie’s die gängige Videoanalyse nahelegt?
Nana, als seriöser Bolzanin, nach Rom gepilgert, um Rom ein bisschen zu bolzani-sieren, wie Sie vor der Wahl gesagt haben, haben Sie
Zwei Rechtsextreme als Präsidenten der Kammer und des Senats, das Rechtsbündnis schon gespalten. Was uns die ersten Tage im Parlament erzählen: Interview mit der Journalistin Chiara Albanese.
Bis heute werden Frauen, die abtreiben, stigmatisiert. Das muss endlich aufhören, sagt die Ethikerin Esther Redolfi.
Wer Mussolini verehrt oder Putin versteht, kann in Italien Präsident des Senats oder der Kammer werden. Kann die SVP da blockfrei bleiben?
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