Panorama

Jenseits des Brenners: St. Andres leidet unter Overtourism

 

(ul) Die Karibikinsel St. Andres wurde im 17. Jahrhundert von britischen Puritanern besiedelt. Heute gehört sie zu Kolumbien. Die 60.000 Inselbewohner nennen sich selbst Raizals. Sie haben zumeist afrikanische Wurzeln und beharren auf ihrer kulturellen Eigenart. Doch sie droht angesichts des Massenansturms kolumbianischer Touristen ausgelöscht zu werden. Allein im letzten Jahr kamen über 2 Millionen Kolumbianer auf die Insel, die 750 Kilometer vom kolumbianischen Festland entfernt liegt. Die Touristen, so klagen die Einheimischen, hinterlassen Berge von Müll, fügen der Umwelt schweren

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