Panorama

200-Betten-Projekt beim Wildbad

Das Areal der Mineralwasserfabrik Kaiserwasser in der Gewerbezone von Innichen: Betriebe übernehmen gemeinsam. © Alexander Alber
 

Innichen – Brauerei Forst: (sul) Der Anfang war schwer. Nachdem die Brauerei Forst wissen ließ, dass die Mineralwasserfabrik Kaiserwasser ihre Abfüllanlage in der Gewerbezone von Innichen auflässt, wollten Unternehmer aus der Nachbarschaft einsteigen. Nicht, um die Abfüllanlage zu übernehmen, sondern um das 25.000 Quadratmeter große Areal für eigene Zwecke zu nutzen. Der Bedarf war gegeben, mehrere Betriebe suchten nach Erweiterungsmöglichkeiten. Aber die Brauerei Forst wimmelte die Delegation ausInnichen ab.
Jetzt hat sich die Beharrlichkeit bezahlt gemacht. Fast das gesamte Kaiserwasser-Areal geht an elf Betriebe aus der Umgebung, die Forst behält nur 5.000 Quadratmeter zurück. Der Vorvertrag ist bereits unterzeichnet, 2027 soll das Areal übergehen. Bürgermeister Klaus Rainer sagt: Damit schaffe man „die Grundlage für zukünftige Betriebserweiterungen“.
Doch der Brauerei Forst gehört nicht nur das Gelände in der Gewerbezone, sondern auch die Mineralwasserquellen und das dem Verfall preisgegebene Wildbad in Innichen. Es gibt mittlerweile ein Projekt für ein Hotel mit 200 Betten, abseits von bewohntem Gebiet mitten im Wald.
Der Entwurf sieht vor, einen guten Teil der alten Gebäudestruktur zu erhalten, insofern wird auch der Denkmalschutz grünes Licht geben für den neuen Betrieb. Denn: (Fast) alles ist besser, als ein altes Gebäude gänzlich verfallen zu lassen. 

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