Architekt der Klarheit
Werner Tscholl wurde zum „Architetto italiano 2016“ gekürt. Was das bedeutet? „Keine Ahnung“, sagt er. Was er mit seiner Architektur will, das weiß der Latscher aber sehr genau.
Aus ff 48 vom Mittwoch, den 30. November 2016

Es ist ein grauer Novembermittwoch in Wien, als Karl Zeller und Oskar Peterlini das Kriegsbeil begraben. Kurz zumindest. Sie sitzen einträchtig nebeneinander, ihnen gegenüber sechs Nationalratsabgeordnete. Es gibt kein Entrinnen. Also sagt jeder, was er zu sagen hat: Zeller, dass Südtirol von allen Regionen Italiens am stärksten von der Verfassungsreform profitieren werde, Peterlini, dass eine zentralistische Verfassung einer Minderheit nie guttue.
Es wäre gelogen, würde man behaupten, das Ganze sei frei von jeglicher spitzer Bemerkung oder Belehrung abgelaufen.
Der
Werner Tscholl wurde zum „Architetto italiano 2016“ gekürt. Was das bedeutet? „Keine Ahnung“, sagt er. Was er mit seiner Architektur will, das weiß der Latscher aber sehr genau.
„Panorama“-Meldung in ff 47/16 über die Familienpolitik des Landes
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